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    <title>ohne punkt und komma (Rubrik:der nachbar und andere maenner)</title>
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    <description> </description>
    <dc:publisher>schnatterliese</dc:publisher>
    <dc:creator>schnatterliese</dc:creator>
    <dc:date>2005-09-08T08:21:41Z</dc:date>
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  <image rdf:about="http://twoday.net/static/redestadtlandfluss/images/icon.jpg">
    <title>ohne punkt und komma</title>
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  <item rdf:about="http://redestadtlandfluss.twoday.net/stories/601946/">
    <title>make my day</title> 
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    <description>w&amp;auml;hrend ich vollkommen orientierungslos durch berlin mit dem cityflitz fahre, abwechselnd auf den teufelsberg, ein spaghettieis oder auf toilette will, philosophiert der assistent &amp;uuml;ber sein kompliziertes sozialverhalten und dass er nicht glaubt in diesem leben noch einmal eine freundin abschnappen zu k&amp;ouml;nnen. dann seufzt er. ich stemme theoretisch meine h&amp;auml;nde in die taille, hole luft und werfe ihm vor, dass er es selber in schuld sei, mich h&amp;auml;tte er ja nicht zur&amp;uuml;ck gewollt. dann grinse ich ihn frech an und lache mir insgeheim eins, denn ich weiss, er hat jetzt ein problem, solche dinge sind ihm mindestens unangenehm, in jedem fall aber hochnotpeinlich, will er mich doch nicht ver&amp;auml;rgern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich entsch&amp;auml;rfe die situation, in dem ich einem taxifahrer lauthals die pocken an den arsch w&amp;uuml;nsche, einen fu&amp;szlig;g&amp;auml;nger um ein haar zu tode fahre und am adenauer platz entnervt nach links abbiege und den assistent frage wo ich jetzt bin und wie ich am schnellsten zu einem spaghettieis komme. der assistent lehnt sich aus dem fenster und erkl&amp;auml;rt einer ampel, dass er mit all dem nichts zu tun hat und vollkommen ortsfremd ist und schweigt sich zur richtungsproblematik ausgiebigst aus. ich passiere den stutti, denke obacht die kantstrasse und steuere hoch umst&amp;auml;ndlich auf den gro&amp;szlig;en stern zu. der assistent sagt, dies sei eine erstklassige idee, zum feierabendverkehr w&amp;uuml;rde dort so gut wie niemand zugegen sein und pustet drei punkte in die luft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich n&amp;ouml;le herum, dass mir langweilig ist und der assistent sagt, lass uns digitalkameras gucken gehen. das tun wir dann fast 2 weitere stunden, fahren zu guter letzt in die deutsche demokratische republik zu einem mir bis dahin v&amp;ouml;llig unbekannten medienmarkt-derivat. der assistent sagt, dass das personal von lebensmitteldiscountern immer extrem gl&amp;uuml;cklich ist, wenn noch kunden um f&amp;uuml;nf vor acht den laden st&amp;uuml;rmen und ich denke, wenn ich mich beeile dann schaffe ich das noch bis neunzehnuhrf&amp;uuml;nfundf&amp;uuml;nfzig auf die goerzallee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
er hat recht, die damen gucken mehr als begl&amp;uuml;ckt, und hernach sehr erstaunt, denn wir sind um neunzehnuhrneunundf&amp;uuml;nfzig bereits an der kasse, mit grillutensilien in h&amp;uuml;lle und f&amp;uuml;lle. die sonne scheint und das wochenende ist nah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auf dem teufelsberg sagt er mir dann, dass er nicht mehr wissen will, wenn ich einen mann kennenlerne, denn, was er nicht wei&amp;szlig;, das macht ihn nicht &amp;auml;rgerlich. womit er mir die worte aus dem kopf genommen hat. mal wieder.</description>
    <dc:creator>schnatterliese</dc:creator>
    <dc:subject>der nachbar und andere maenner</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 schnatterliese</dc:rights>
    <dc:date>2005-03-31T15:39:17Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://redestadtlandfluss.twoday.net/stories/440632/">
    <title>neuigkeiten von den/dem nachbarn</title> 
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    <description>es ist so. bei rotwein lassen sich dinge kl&amp;auml;ren. zum beispiel, warum mich das gef&amp;uuml;hl, dass mich die mitbewohner in dem haus, in dem ich wohne, f&amp;uuml;r bekloppt halten, in der tat nie trog. denn das tun sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
folgendes: ich habe am nikolausi-morgen sehr fr&amp;uuml;h im vorderhaus vor alle t&amp;uuml;ren nikolausis geparkt, geschenkeweise, um ehrlich zu sein. nur die kinderfamilien haben nikolausinester bekommen. und der nachbar (jawoll, DER NACHBAR!!) ein lindt-klingelglocken-nikolausi, wegen der individuellen wichtigkeit und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
seit dem geht das ger&amp;uuml;cht es g&amp;auml;be den nikolaus. nikolausi in tarnklamottage, a.k.a frau s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
meine neue beste verb&amp;uuml;ndete, die nachbarin mit den fischen, hat mir gestern einen weihnachtsbaumbewunderungsbesuch abgestattet, bei dem, sagen wir mal, rotwein zum einsatz kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der einzig relevante nachbar ist wirklich single und findet mich erwiesenerma&amp;szlig;en &amp;#8218;speziell&amp;#8217;. der mann der nachbarin findet mich &amp;#8218;skurril&amp;#8217; weil ich &amp;#8218;immer so merkw&amp;uuml;rdiges zeug erz&amp;auml;hle&amp;#8217;, die nachbarin fand mich erst einmal plemplem, weil ich wohl geschichten &amp;uuml;ber erz&amp;auml;hlungen meiner katzen und was die so denken und warum verbreitet habe, mag mich aber jetzt gut leiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h. wohnt eins h&amp;ouml;her und ist nett, h&amp;auml;lt mich f&amp;uuml;r ebenfalls plemplem, aber s&amp;uuml;&amp;szlig;, wegen der ostereiernester, die ich osterns im vorderhaus verteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die nachbarin meint, es w&amp;auml;re grenzgenial, wenn ich sachen wie &amp;#8218;hoi&amp;#8217; wenn ich den nachbarn sehe, oder kommentarlose sachen wie &amp;#8218;entz&amp;uuml;ckender kaktus, den ihr kollege tr&amp;auml;gt&amp;#8217; erst einmal unterbinde, wenn der nachbar zugegen ist. (&amp;uuml;brigens der nachbarskollege fand mich richtig lustig, mal am rande bemerkt, cooler typ, ich find mich ja auch komisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dann, so meint sie, klappt das auch, mit dem herrn nachbarn. 2005 kann also kommen. und alles inh&amp;auml;usig, ein traum.</description>
    <dc:creator>schnatterliese</dc:creator>
    <dc:subject>der nachbar und andere maenner</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 schnatterliese</dc:rights>
    <dc:date>2004-12-14T18:06:00Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://redestadtlandfluss.twoday.net/stories/368558/">
    <title>78</title> 
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    <description>.... miss him!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;200&quot; height=&quot;240&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/redestadtlandfluss/images/kinski.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>schnatterliese</dc:creator>
    <dc:subject>der nachbar und andere maenner</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 schnatterliese</dc:rights>
    <dc:date>2004-10-18T17:04:46Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://redestadtlandfluss.twoday.net/stories/331057/">
    <title>things that glow</title> 
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    <description>wenn nur das mit dem gelee in meinem kopf ein ende haben w&amp;uuml;rde, wenn ich nur meine finger unter kontrolle h&amp;auml;tte, wenn, wenn, wenn. gut, rauche ich noch eine zigarette, gut, lese ich eben noch mal diesen satz, den ich nicht verstanden habe. mehr habe ich bisher noch nicht gelesen und wenn ich ich bei sachen wie &amp;#8218;rot ist rot, gr&amp;uuml;n aber nicht&amp;#8217; intellektuell nicht mehr hinterherkomme, warum soll ich geschichten &amp;uuml;ber nette sanit&amp;auml;ter im einsatz auch nur ansatzweise weiter lesen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oha, das unheil naht. es sagt: frau schnatterliese?, ich gnarze mir ein: ja! und gebe mir alle erdenkliche m&amp;uuml;he mein rudiment&amp;auml;res gebrabbele mit einem entspannt-souver&amp;auml;nen gesichtsausdruck inhaltlich verbinden. es w&amp;auml;re ein prima schachzug gewesen, anstatt der kontaktlinsen meine brille anzuziehen, h&amp;auml;tte ich mich doch trefflich hinter ihr verstecken k&amp;ouml;nnen. mein mantra &amp;#8218;alles nicht so wichtig nehmen&amp;#8217; zieht mal wieder null die bohne, weil es in einem fort in meinem kopf WEIL ES ABER WICHTIG IST herumbr&amp;uuml;llt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ein relevantes alkoholisches getr&amp;auml;nk k&amp;ouml;nnte helfen. ich kenne die karte leider auswendig, ich bin hier &amp;ouml;fter, bl&amp;auml;ttere aber dennoch unentspannt in ihr herum. dann entscheide ich zu trinken, was s. immer trinkt in erster linie weil ich mich an das wort baron samed&amp;iacute; gerade nicht erinnern kann. den h&amp;auml;tte ich n&amp;auml;mlich gerne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
innewendig suche ich verzweifelt nach schw&amp;auml;nken aus meinem leben, so recht will mir nichts einfallen und das was ich gerne sagen will, ist unpassend, unzeitig, unm&amp;ouml;glich und nicht jugendfrei. in einer &amp;auml;hnlichen situation habe ich einen kollegen in hellers bierhaus zu k&amp;ouml;ln mal mit folgendem satz irritiert: was jetzt? reden wir jetzt noch ein bischen bl&amp;ouml;d drumherum oder k&amp;uuml;ssen wir gleich? besagter kollege erkl&amp;auml;rte mir damals, er wolle keine waschmaschine kaufen, sondern mit mir flirten, aber das ginge ja wohl nicht und wandte sich einer anderen kollegin zu. seit dem bin ich zur&amp;uuml;ckhaltender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
er erz&amp;auml;hlt irgendwas, ich besch&amp;auml;ftige mich in meinem kopf mit dieser liste all der dinge, die ich ihm auf &amp;uuml;berhaupt keinen fall nie nicht auch nicht unter rohypnol sagen darf. gut, ich muss sprechen, sonst macht das hier keinen sinn. es entspinnt sich etwas, dass man bei wohlwollender betrachtung als konversation bezeichnen darf. in mir wundere ich mich ein bischen, ich kann ja doch sprechen. das ist ja fantastisch. ich kann ja auch reden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;schnitt&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wir fangen mit dem kleinen finger an. man kennt das ja, gibst du den kleinen finger, nimmt wer die hand. soll er. tut er. ich auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;come down to my house&lt;br /&gt;
and stick a stone in your mouth,&lt;br /&gt;
you can always pull it out&lt;br /&gt;
if you like it too much&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
make a whole new religion,&lt;br /&gt;
a falling star &lt;br /&gt;
that you cannot live without&lt;br /&gt;
and i&amp;#8217;ll feed your obsessions&lt;br /&gt;
there will be nothing but this thing &lt;br /&gt;
that you will never doubt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
supervixen - garbage&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
er hat mich. oder, ich hab ihn. und deswegen hier und jetzt auch mich.</description>
    <dc:creator>schnatterliese</dc:creator>
    <dc:subject>der nachbar und andere maenner</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 schnatterliese</dc:rights>
    <dc:date>2004-09-14T17:18:50Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://redestadtlandfluss.twoday.net/stories/321167/">
    <title>mann oh mann...</title> 
    <link>http://redestadtlandfluss.twoday.net/stories/321167/</link>
    <description>also, ich habe regelrecht angst vor meinem &amp;uuml;ber die stra&amp;szlig;e wohnenden gegen&amp;uuml;ber-nachbarn. mal ehrlich, ich bin schon &amp;uuml;ber geb&amp;uuml;hr oft zuhause und erledige ich dinge, aber dieser mensch????? man wei&amp;szlig; es nicht. der ist mir unheimlich. wirklich unheimlich, ich habe die allerschlimmsten bef&amp;uuml;rchtungen alles illegale inkludierend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
am allerschlimmsten ist aber die total absenz andere lebender wesen in der wohnung des gegen&amp;uuml;ber-nachbarns (ich meine, bei mir gibt es immerhin noch regelm&amp;auml;&amp;szlig;igen besuch, menschen, bisweilen beziehungspartner, solches eben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
also der nachbar ist eher untersetzt und hat eine halbglatze, was allerdings nicht bedeutet, dass der typ unbedingt &amp;auml;lter sein muss als ich; was seit neuestem in der tat ein ding in sich ist, denn ich bin seit einigen tagen der auffassung, es gibt ohnehin nur noch wenige menschen, die &amp;auml;lter sind als ich, was allerdings in erster linie ein tiefenpsychologisches problem meiner selbst ist. sei es drum, der kerl hat einen sehr dicken bauch, den er immer wieder gerne in die sonne platziert, was er kann, denn er hat im gegensatz zu mir nachmittagssonne, der arsch.... auch wieder ein anderes thema, balkonneid gepaart mir himmelsrichtungausrichtungsbalkonneid..... wie auch immer, da liegt er dann der nachbar, den ganzen tag, bewegungslos es sei denn, er muss pullern, was er nicht oft tut, so scheint es mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
also wo war ich, richtig, der nachbar, der gegen 14:00 die rollladen hochzieht und meines wissens weder nahrungsmittel einkauft ( habe ich noch nie gesehen) oder auch im extremsten fall vor 23:00 nie nicht das haus verl&amp;auml;sst (nicht das ich w&amp;uuml;sste und ich wei&amp;szlig; viel). Ich liege oft und gerne auf der lauer, hinter meinen unz&amp;auml;hligen pflanzen und habe sonst wenig zu tun. auch wieder ein anderes thema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der nachbar ist also entweder nachw&amp;auml;chter in der &amp;ouml;rtlichen psychiatrie (meine theorie) oder nachtw&amp;auml;chter sonst wo (s. ihr seine theorie (und die der anderen sporadischen g&amp;auml;ste die ich mein eigen nenne)). der nachbar hat viele haare auf dem bauch, die gerne sehr nass geschwitzt sind, was ich selbst &amp;uuml;ber die stra&amp;szlig;e gut sehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
huh, scary, crazy und so. Ich muss aufh&amp;ouml;ren &amp;#8216;medical detectives&amp;#8217; zu schauen und &amp;#8216;csi&amp;#8217; und &amp;#8216;profiler&amp;#8217; gleich mit. und ja, ich habe einen dachschaden. und langweilig ist mir auch.</description>
    <dc:creator>schnatterliese</dc:creator>
    <dc:subject>der nachbar und andere maenner</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 schnatterliese</dc:rights>
    <dc:date>2004-09-03T19:11:35Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://redestadtlandfluss.twoday.net/stories/240897/">
    <title>ich habe eine wassermelone getragen</title> 
    <link>http://redestadtlandfluss.twoday.net/stories/240897/</link>
    <description>ach fast h&amp;auml;tte ich es vergessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich hatte mich doch vor einigen monaten intensiv in den gedanken gesteigert, mir meinen nachbarn zu schnappen und dieses vorhaben dann in die tonne getreten, weil mir das alles sehr langwierig und letztendlich sinnlos erschien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und mittig zwischen heute und vor ein paar monaten, war mir dieser gedanke komplett aus dem sinn gegangen, nun, offen gestanden, ich habe zwar des nachbars fahrrad im hausflur stehen sehen, nicht jedoch den nachbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
irgendwann am wochenende bin ich ihm mal wieder mit t&amp;uuml;ten und &amp;auml;hnlichem behangen begegnet und und konnte selbst bei pessimistischster auslegung der lage nicht umhin zu bemerken, dass er mich aus eigenem antrieb ohne vorher mit bl&amp;ouml;dsinn von mir zugem&amp;uuml;llt worde zu sein, anl&amp;auml;chelte. leider ist mir das erst wirklich bewusst geworden, als ich bereits wieder in meiner wohnung war (&lt;b&gt;note to self&lt;/b&gt;: an eigenem schnallfaktor arbeiten). aber wie gesagt, dieser gef&amp;uuml;hlsbrei ist ja nun alles andere als hei&amp;szlig; und so habe ich mich nicht weiter dem trauern hingegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wie es immer ist, ich kann mich nicht gut konzentrieren, und so vergesse ich meist das ein oder andere ding beim einkauf und nicht selten sind es die produkte kaffee und brokkoli. und weil ich beim brokkoli/kaffeekauf auch noch auf wundersch&amp;ouml;ne champignons stie&amp;szlig; und der kreuzberger brotkorb noch haselnu&amp;szlig;brot hatte ( ein wunder !) bin ich zum zweiten mal an diesem Samstag mit einer vollen t&amp;uuml;te nach hause gewandert (&lt;b&gt;note to self&lt;/b&gt;: ich muss verbreiten, eine familie ern&amp;auml;hren zu m&amp;uuml;ssen, wegen der unnat&amp;uuml;rlichen einkaufsmengen) und begegnete, nat&amp;uuml;rlich, dem nachbar, diesmal auf mich zu radelnd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich kann mir nun &amp;uuml;berlegen, was mir besser in den kram passt: a.) er hat mich angel&amp;auml;chelt UND gegr&amp;uuml;&amp;szlig;t weil er mich mag oder b.) er h&amp;auml;lt mich f&amp;uuml;r einen bulemische irre, findet mich skurril verfressen und lacht mich nicht an, sondern aus.</description>
    <dc:creator>schnatterliese</dc:creator>
    <dc:subject>der nachbar und andere maenner</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 schnatterliese</dc:rights>
    <dc:date>2004-06-15T14:19:26Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://redestadtlandfluss.twoday.net/stories/196695/">
    <title>ein blind date, wie man es besser nicht hinrichten kann!</title> 
    <link>http://redestadtlandfluss.twoday.net/stories/196695/</link>
    <description>mein schwanz ist kein sperrgebiet...&lt;br /&gt;
desaster part I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#8230; bedeutungsschwanger hingen just diese worte im raum, irgendwie wie bodennebel. es war 7 Uhr morgens, mitte oktober 2001. seit etwas weniger als 4 wochen war das world trade center nun schon zerst&amp;ouml;rt &amp;#8211; ground zero. und es schien nicht vorbei zu sein. also gut, &apos;his dick is not ground zero&apos;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich konnte ihm nicht richtig folgen. was wollte er mir damit sagen? hatte ich im rausch andeutungen in diese richtung gemacht? weiterhin schweigen. einem ersten impuls folgend, verk&amp;uuml;ndete ich, den ort des geschehens, ja der zerst&amp;ouml;rung, verlassen zu wollen. ich hatte die rechnung ohne den wirt gemacht. nichts, wirklich nichts, bleibt unkommentiert dieser tage, so denn auch an diesem morgen. ich w&amp;uuml;nschte mich dringend nach berlin. reden ist silber, schweigen ist gold.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
was bringt menschen dazu, geschehnisse, oder in diesem fall nicht-geschehnisse, unbedingt immer an-, durch- und (zu allem &amp;uuml;berfluss) dann noch auszudiskutieren? ich weiss es nicht. ich wollte es auch nicht wissen. ist es unverm&amp;ouml;gen, rechtfertigungsdruck oder noch schlimmeres? wie gesagt ich hatte genug und wollte weg. leichter gesagt als getan, es war die zeit f&amp;uuml;r rede und antwort. und es war ja ausser mir niemand anderes verf&amp;uuml;gbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus r&amp;uuml;cksicht auf mich erspare ich es mir, diesen erkl&amp;auml;rungsprozess aufzuschreiben. stunden sp&amp;auml;ter sass ich in meinem auto auf dem weg nach hause, immer noch benebelt und wirr erkl&amp;auml;rt, was warum passiert, respektive eben nicht passiert war. ich hatte verstanden, dass ich offensichtlich nichts verstanden hatte. angefangen mit der gef&amp;uuml;hlswelt des mannes an sich. danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
lustigerweise h&amp;auml;tte ich den tag des ersten dates (GRAUENVOLL) und den abend desselben dates (SEHR LUSTIG) und die nacht eben dieses dates (INSTABIL) zusammengenommen, vergleichsweise immer noch als erfolg gewertet. ich hatte schon unerfreulichere dinge erlebt und ich kann mir zunehmend auch schlimmeres vorstellen. auf der fahrt nach berlin wurde mir schlagartig bewusst, dass ich weder sauer noch entt&amp;auml;uscht nach hause fuhr, genervt ja, aber prim&amp;auml;r hatte ich mitleid. zuviel mitleid letztendlich, um das verabredete folgedate komplett abzusagen. ich h&amp;auml;tte genau das tun sollen. es gibt zu allem steigerungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die rebellion der katzen&lt;br /&gt;
desaster part II&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
eins war mir klar. ich befand mich auf d&amp;uuml;nnem eis. noch f&amp;uuml;r ungef&amp;auml;hr zwei wochen alleine, aber dann! zu zweit. ich hatte mich weitestgehend genordet, sah alles nicht mehr so eng und war fast schon freudig gespannt. wir schreiben den 9.11.2001, ein freitag, es ist dunkel, kalt und die frisur sitzt. wer A sagt muss auch B sagen und im weiteren die suppe selber ausl&amp;ouml;ffeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich muss eine sache im vorfeld erkl&amp;auml;ren. ich lebe nicht alleine. nein. ich teile mein bescheidenes heim mit zwei entz&amp;uuml;ckenden katzen, die mich, daf&amp;uuml;r bin ich dankbar, als gleichberechtigten wg-partner akzeptieren. beide sind im besten sinne imposant, also zu gut deutsch &amp;#8211; FETT aber nett. wir alle drei waren also ger&amp;uuml;stet, besuch zu empfangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der besuch kam und zwei koffer auch, wollten wir doch am folgenden abend auf einen ball. aber zwei koffer? nun, besagte mitbewohner fanden das mehr als prima, der besuch nicht. &amp;uuml;berhaupt nicht. theater, die erste. die Katzen wurden lautstark aus dem koffer verbannt und verschwanden auf nimmer wiedersehen. verschwunden ist verschwunden und wird auch nicht gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich, gew&amp;ouml;hnt mich um artfremde mitbewohner im weitesten sinne zu k&amp;uuml;mmern, beschloss ein abendmahl zu kochen. das entspannt. mich zumindest. alkohol? keine schlechte idee, weil additiventspannungskomponente inklusive. ich kann mich nicht erinnern, ob das essen an sich konvenierte. mir war es da schon rechtschaffen wurscht, ich hatte meinen spa&amp;szlig;, auf dem besten wege mich zu betrinken. aus gutem grund. keine spur von den katzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auf dem h&amp;ouml;hepunkt und kurz vor ende des weines beschlossen wir, zu bett zu gehen. man kann ja nie wissen. nicht? nat&amp;uuml;rlich. wir dachten uns einmal ist keinmal. denken ist dummes zeug. einmal ist wohl einmal und zweimal geht immer noch nicht. apropos ground zero..... keine gewalt auf den strassen berlins. sehr toll. gute nacht. falsch gedacht. es gibt unendlich viele themen &amp;uuml;ber die man sprechen kann, wenn einem sonst nichts einf&amp;auml;llt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
samstag-morgen. sonnenschein. keine ahnung warum, ein zeichen? zeichen gab es eine menge an diesem morgen. diskutieren! aber sicher doch, &amp;uuml;ber inkompatibilit&amp;auml;ten. welcher art auch immer, ich ging in die k&amp;uuml;che, der mensch muss essen. der besuch ging duschen. ich hernach auch. es lag was in der luft, das war nicht zu ignorieren. frisch geduscht und vordergr&amp;uuml;ndig gut gelaunt betrat ich den flur. der besuch hatte den vorhang vor der eingangst&amp;uuml;r in eben diesem flur beiseite geschoben und stand, &amp;auml;hnlich einem klassenstreber, rum. mein Blick folgte seinem ausgestreckten finger. PROTEST. materie gewordener ausdruck von katzenprotest. braun. die katzen blieben verschwunden, vermutlich einsortiert im b&amp;uuml;cherregal. keine ahnung. ein haufen schei&amp;szlig;e im flur, sinn- und abbild meiner psychischen verfassung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
was macht der mensch, wenn ihm solch unbill widerf&amp;auml;hrt? erst mal sauber. derweil verkokelten im ofen die fr&amp;uuml;hst&amp;uuml;cksbr&amp;ouml;tchen, um die sich dankenswerter weise der besuch in letzter sekunde k&amp;uuml;mmerte. guten appetit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Tag spare ich mir und allen anderen. ich war shopping-begleiter am potsdamer platz, stundenlang. ich w&amp;auml;re gerne zuhause geblieben und h&amp;auml;tte mich entspannt, aber das w&amp;auml;re &amp;#8211; ich zitiere &amp;#8211; nicht standesgem&amp;auml;&amp;szlig;es besuchsempf&amp;auml;ngerverhalten gewesen oder anders gesagt: ein frechheit. das fand ich auch. aber was soll&apos;s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
teil 3? da war doch noch was... ja genau der ball, hatte ich mir doch eigens hierf&amp;uuml;r ein nichts in schwarz gekauft. und wo sind eigentlich die katzen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ballroom blitz&lt;br /&gt;
desaster part III&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wir hatten also den potsdamer platz zentimetergenau abgearbeitet, jeden laden begutachtet. es war derweil 17:00 und ich hatte maximal 90 minuten, um mich aufzur&amp;uuml;schen. der Sekt und ich gingen ins bad. wir legten uns in die wanne. puuuuuhhhh. finally, peace and quietness. genug, um wieder runter zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ein scheuer blick in den spiegel brachte erstaunliches zu tage. vielleicht sollte ich in erw&amp;auml;gung ziehen, im vorfeld jedweder festivit&amp;auml;t ein maximales ersch&amp;ouml;pfungsprogramm inklusive schlafentzug zu etablieren. wie auch immer, ich fand ich sah richtig gut aus. frisch gef&amp;ouml;hnt, onduliert, geschminkt und gepudert entschwob ich dem bad. der besuch, ca. 2 meter gro&amp;szlig;, starrte mich an. war ja auch beeindruckend, allein wegen meiner durch abs&amp;auml;tze erreichten maximalen k&amp;ouml;rperh&amp;ouml;he von 1, 86 meter. wir machten uns also auf den weg. zwei giraffen en route zwergenland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mal ehrlich, es h&amp;auml;tte so sch&amp;ouml;n werden k&amp;ouml;nnen. lauter nette menschen, gutes essen, jede menge wein und musik, musik, musik. h&amp;auml;tte, w&amp;auml;re, wenn... denn nichts ist leichter vom zaun zu brechen, als streit. die diversen kleineren unstimmigkeiten kulminierten passend gegen mitternacht in einer gigantischen gewitterwolke, &amp;uuml;ber dem haupte meines begleiters schwebend. ich beschloss nachzufragen, was denn wohl sei, nun schon wieder...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
was war also passiert? ich hatte mich erdreistet (mutti sagt in solchen situationen immer &quot;erdrissen&quot;) zu tanzen. alleine. weil die begleitung die musik nicht mochte. sein gutes recht. meins auch. dachte ich. hatte ich bereits erw&amp;auml;hnt, dass denken dummes zeug ist? mir war so. nicht nur hatte ich es gewagt im laufe des abends ALLEINE zum buffet (hunger) zu gehen, einmal sogar ALLEINE f&amp;uuml;r k&amp;ouml;nigstiger (musste sein). nein. jetzt auch noch ALLEINE tanzen. das ma&amp;szlig; an frechheiten schien voll zu sein. er auch und ich war auf dem besten wege dahin. aber es geht sich eben entschieden besser im promillebereich unter 2,0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich bekam ohrensausen. das konnte doch nicht wahr sein. schon wieder diskutieren. ich sa&amp;szlig; da, starrte mein gegen&amp;uuml;ber an und dachte: NEIN! auf gar keinen fall. wie war das noch? &quot;dann eben nicht.&quot;  das habe ich gesagt. ruhe im karton. erst einmal. ich ignorierte die gewitterwolke weg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es folgten noch zwei mehr oder weniger nette stunden auf dem ball.&lt;br /&gt;
auf der r&amp;uuml;ckfahrt beschlich mich ein ungutes gef&amp;uuml;hl. was sollte dieser abend, oder besser dieser morgen, noch f&amp;uuml;r mich bereithalten? theater, mit sicherheit. gedacht, bekommen. ich t&amp;auml;uschte nach kurzer zeit eine ohnmacht vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der neue morgen brach an, ich hatte einen kater. drehschwindel everywhere. kaffee. in der k&amp;uuml;che fielen mir die leeren n&amp;auml;pfe ins auge. beruhigend zu wissen. drei katzenkater und ich, alles in der reihe. blieb nur noch das problem in meinem schlafzimmer. mangels elan entschloss ich, es auszusitzen. es gab ein prima ski-rennen in meinem fernseher und ich kann, wenn ich will, stundenlang sinnentleert in die gegend starren. es war so gegen 11:00 uhr als der besuch ins wohnzimmer trat und sprach, er k&amp;ouml;nne nicht schlafen, so ganz allein und weil dies so sei, f&amp;uuml;hre er nun heim. ich war seiner meinung. wir hatten fertig, diesmal endg&amp;uuml;ltig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dann kehrte ruhe ein. und fast wie ein wunder, hinter mir im b&amp;uuml;cherregal, vernahm ich ein schnurren, erst ganz leise, dann lauter. wir schreiben den 11.11.2001, der beginn der f&amp;uuml;nften jahreszeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vor l&amp;auml;ngerer zeit in drei teilen geschrieben.......</description>
    <dc:creator>schnatterliese</dc:creator>
    <dc:subject>der nachbar und andere maenner</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 schnatterliese</dc:rights>
    <dc:date>2004-04-16T12:30:06Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://redestadtlandfluss.twoday.net/stories/195513/">
    <title>gestern am papierm&amp;uuml;ll-container</title> 
    <link>http://redestadtlandfluss.twoday.net/stories/195513/</link>
    <description>aus der serie: so wird das wahrscheinlich nie was, aber lustig ist es doch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auf dem weg zum supermercado, mal wieder im hausflur, ein treffen mit meinem nachbarn. aus erfahrung wird man bekanntlich ja super schlau und ich lerne schnell. deswegen verkneife ich mir bewusst s&amp;auml;mtliche bl&amp;ouml;dheiten und sage das magisch wort: hallo! und gehe vollkommen souver&amp;auml;n an ihm vorbei. gott ich bin ja so was von cool, das haut mich jedes mal wieder um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nachdem ich mein flaschenpfand in wein getauscht habe denke ich auf dem r&amp;uuml;ckweg zur abwechslung mal wieder ein bischen an den nachbarn. gro&amp;szlig; genug ist er, alt genug auch, mit einer frau habe ich ihn irgendwie noch nie gesehen, das sind gute voraussetzungen. leider habe ich keinen plan, ober der werte herr nachbar nicht eine unglaublich bl&amp;ouml;de person ist, oder buchhalter oder beamter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich beschlie&amp;szlig;e bei n&amp;auml;chster gelegenheit konspirativ meine nachbarin auszuhorchen. im pl&amp;auml;ne und r&amp;auml;nke schmieden bin ich weltmeister. nur geduld habe ich leider gar keine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich beschlie&amp;szlig;e den papierm&amp;uuml;ll zu entsorgen, das ist ein guter gedanke, weil mittwochs immer die tonne geleert wird und die chancen, meine gigantische sammlung an zeitschriften final los zu werden sind nie besser gewesen, ausserdem ist ja immer noch nicht sicher, ob ich nicht doch in folge des peinlichen wochenendauftritts bei nach und nebel auziehen werde m&amp;uuml;ssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gedacht, getan. mein dritter gang zum papierm&amp;uuml;ll sollte der entscheidende sein. die spiegelsammlung musste noch entsorgt werden, dann w&amp;auml;r es geschafft. vollkommen selbstvergessen stehe ich nun im innenhof und denke dar&amp;uuml;ber nach, dass es sehr erstaunlich ist, wie viele zeitungen ich in einem jahr so kaufe und was das alles kostet und welch ein unsinn und so weiter, w&amp;auml;hrend ich die zeitungen paarweise in die tonne versenke als hinter mit die hoft&amp;uuml;re aufgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ah, denke ich mir, der nachbar, mit papierm&amp;uuml;ll, sein pech. geschwister im geiste, auf der anderen seite. ich gucke ihn an und frage ihn, wie lange er denn f&amp;uuml;r seine zeitungen gebraucht hat. er scheint mich nicht vern&amp;uuml;nftig verstanden zu haben und schaut mich an mit diesem h&amp;auml;?-ausdruck im gesicht. ich erkl&amp;auml;re ihm, dass es mich brennend interessiert, wie lange er in seiner wohnung zeitungen gesammelt hat, also zeitlich gesehen, bis er es zu diesem beeindruckenden stapel gebracht hat. er denkt nach und sagt, er sammele jetzt schon das ganze jahr, obwohl er keine zeitungen sammelt, aber die tonne sei immer schon voll, wenn er nach hause k&amp;auml;me.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es entsteht eine kurze schweigeminute, w&amp;auml;hrend wir abwechselnd unteren m&amp;uuml;ll versenken. das ist ja so romantisch, am m&amp;uuml;ll im innenhof, denke ich und frage ihn, ob er denn auch flaschen sammeln w&amp;uuml;rde. er stuzt und sagt, ja, aber nicht, weil die glascontainer immer voll seien. ich weiss wovon er redet..... und vervollst&amp;auml;ndige den satz. denn es ist super peinlich, nachts oder sonntags morges glasm&amp;uuml;ll im innenhof zu entsorgen, das macht einen h&amp;ouml;llenl&amp;auml;rm und jeder weiss dann, aha, die frau schnatterliese (oder der sexy nachbar) s&amp;auml;uft. womit niemand wirklich unrecht hat, aber unangenehm ist es mir doch. er grinst und nickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in einem anfall von &amp;uuml;ber mut schlage ich ihm vor, ob er nicht lust h&amp;auml;tte sich Samstag abend mit mir am glascontainer zu treffen und gemeinsam flaschen weg zu werfen? einzelnd und abwechselnd, dann m&amp;uuml;ssten wir uns nicht allein peinlich finden. er fragt mich, ob das nun wirklich mein ernst sei und sage nein, aber die idee f&amp;auml;nde ich dann doch sehr verlockend. er sagt hmmmm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
leider war f&amp;uuml;r gestern nicht mehr zu wollen mit und vom nachbarn, in meine wohnung einladen ging nicht, dort wurde vor wenigen tagen der zweite weltkrieg beendet und so sieht es auch aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das ist mit abstand die coolste anmache, in die ich je hereingeraten bin. wir haben uns gegenseitig unsere namen verraten und uns verraten, dass wir sie schon wussten, hahaha von den klingelschildern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
verknallt sein macht m&amp;uuml;rbe im gehirn, glaub ich.</description>
    <dc:creator>schnatterliese</dc:creator>
    <dc:subject>der nachbar und andere maenner</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 schnatterliese</dc:rights>
    <dc:date>2004-04-15T09:44:47Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://redestadtlandfluss.twoday.net/stories/193658/">
    <title>to the only person it may concern</title> 
    <link>http://redestadtlandfluss.twoday.net/stories/193658/</link>
    <description>samstag, 10.4.2004, 10:35&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
frau schnatterliese kommt vom einkaufen zur&amp;uuml;ck, langes wochenende und t&amp;ouml;dlich viel rest auf der urlaubs-to-do-liste&amp;#8230;&amp;#8230;..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
frau schnatterliese macht einen zwischenstopp am briefkasten und denkt, hui, viel post.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
frau schnatterliese schnappt sich den hackenrolli mit den nahrungs- und trinkmitteln und stopft die post in denselben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
frau schnatterliese ist ein wenig unwirsch, weil der hackenrolli so schwer ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
frau schnatterliese begegnet im hausflur dem nachbar aus der obersten etage, den sie so extrem sexy findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der sexy nachbar sagt, wenn sie, frau schnatterliese, meine wohnung h&amp;auml;tten, dann, ja dann h&amp;auml;tten sie es schwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in einem anfall von wahnsinn sagt frau schnatterliese, aber dann h&amp;auml;tte ich ja auch sie, herr nachbar und das macht es ein prima gesch&amp;auml;ft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der sexy nachbar guckt irgendwie komisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
frau schnatterliese wird dunkel-purpur-rot und murmelt sich was von drogen am fr&amp;uuml;hen morgen in den nicht vorhandenen bart und verschwindet schnur-stracks in ihrer wohnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der sexy nachbar guckt immer noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
frau schnatterliese denkt sich, jetzt erst mal einen sekt auf diese peinlichkeit und macht in gedanken pl&amp;auml;ne, dass sie ausziehen muss und das am besten nachts, wenn es dunkel ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
frau schnatterliese sitzt im wohnzimmer und re&amp;uuml;ssiert immer noch &amp;uuml;ber die peinlichkeit, nun beim zweiten sektglas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
frau schnatterliese beginnt langsam und mit sich selbst redend die eink&amp;auml;ufe in den k&amp;uuml;hlschrank zu bef&amp;ouml;rdern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aaaaaaah, die post.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
frau schnatterliese guckt leicht irritiert auf die briefmarken, dann d&amp;auml;mmert es ihr. das wird soch wohl nicht tats&amp;auml;chlich, das ist doch nicht zu fassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
frau schnatterliese bricht in heilosen jubel aus und h&amp;uuml;pft mit einem sehr roten buch durch die wohnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
frau schnatterliese schnappt sich die sektflasche. und trinkt noch einen sekt. und dr&amp;uuml;ckt das buch. und guckt kurz rein. und stellt es dekorativ dorthin, wo sonst das computer stand und trinkt noch einen sekt, weil es da so gut hinpasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und zu feier des tages macht frau schnatterliese die lieblingsmusik an, sehr laut, ach ja und trinkt den rest vom sekt und guckt noch einmal fr&amp;ouml;hlich in das buch und freut sich und freut sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dann, um 15:00 f&amp;auml;llt frau schnatterliese ziemlich besoffen in ihr bett und schl&amp;auml;ft ein paar stunden.....und tr&amp;auml;umt vom buch, na ja.... und freut sich im schlaf weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ein geiler samstag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
frau schnatterliese bedankt sich. tausendfach!</description>
    <dc:creator>schnatterliese</dc:creator>
    <dc:subject>der nachbar und andere maenner</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 schnatterliese</dc:rights>
    <dc:date>2004-04-13T12:32:08Z</dc:date>
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