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    <title>ohne punkt und komma (Rubrik:altes)</title>
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    <description></description>
    <dc:publisher>schnatterliese</dc:publisher>
    <dc:creator>schnatterliese</dc:creator>
    <dc:date>2005-05-04T23:35:10Z</dc:date>
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    <title>ohne punkt und komma</title>
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  <item rdf:about="http://redestadtlandfluss.twoday.net/stories/439340/">
    <title>&apos;90 - abenteuer!</title> 
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    <description>transsib. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nach berlin. an die deutsch-polnische grenze. auf andere schienenbreite. nach moskau. zum interhotel. am roten platz. hotel moskau. 24 stunden unter beaufsichtigung. zum und vom hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
linoleum an boden und w&amp;auml;nden, getrennte betten, nichts zu essen. kaufhaus-gum er&amp;ouml;ffnung. am gleichen tag. der ersten mcd in moskau. sp&amp;auml;ter, wochen sp&amp;auml;ter. man erf&amp;auml;hrt: deutschland an dem tag wurde fussballweltmeister. in rom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
schlangen. das risiko: lenin oder cheeseburger. cheeseburger sind das ziel. nach drei stunden, endlich cheeseburger. sehr billig, sehr sehr billig. gum, parfum. auch billig. satt, stinkend, aufgeregt ins bett, gegen&amp;uuml;ber vom bett, egal. linoleum macht keusch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
transsib, moskau, bahnhof. eingestiegen, abteil finden, es wird unten geschlafen, ein fehler, irreversibel. moskau, p&amp;uuml;nktlich verlassen. p&amp;uuml;nktlich ist relativ. tausende kilometer to-go, wen st&amp;ouml;ren 3 stunden. indifferente mitbewohner, ein &amp;auml;lterer holl&amp;auml;nder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
los. los los los. aufregung, gro&amp;szlig;e aufregung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
tee auf dem gang aus h&amp;ouml;llenmaschinen, essen im speisewagen in nur einer farbe: braun-grau. tausende kilometer. moskau liegt nun zur&amp;uuml;ck. das abenteuer wird glanzlos. das abenteuer wird alkoholisch, sehr schnell. holl&amp;auml;nder f&amp;uuml;hren einen koffer mit vodka mit sich. deutsche haben nylon-strumpfhosen, eine perfekte mischung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es ist grau, es ist nebelig, es wird nacht, es wird tag. das &amp;ouml;ffnen der fenster ist verboten, das essen ist braun-grau, tee im gang. also erst vodka. dann braun-graues essen. &amp;uuml;berleben. ein tee? auf dem gang. vodka macht m&amp;uuml;de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ein film grau. ein film nebel. ein film flaches land. der zug h&amp;auml;lt. nylons werden gegen beeren und brot getauscht. drei tage ohne braun-graues essen im dauerrausch, vodka und tee. der zug h&amp;auml;lt. mehr fr&amp;uuml;chte, mehr brot, ein st&amp;uuml;ck komischer k&amp;auml;se, kaum noch nylons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
morgens erfahren, dass der baikal see eben war, in der nacht, bei nebel. im dunkel. und rausch. vodka. billiger vodka. viel davon. der zug h&amp;auml;lt. 26 km hinter dem begehrten see, ein bild, viel nebel. viel frust. und hunger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das ende der welt r&amp;uuml;ckt n&amp;auml;her und die versp&amp;auml;tung wird bedrohlich. der zug h&amp;auml;lt. die letzten drei strumpfhosen wechseln den besitzer und der zug f&amp;auml;hrt weiter. brot und vodka. zwei tage bis nachodka. zwei tage zum schiff, drei tage nach japan. 29 stunden versp&amp;auml;tung. angst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nachodka. milit&amp;auml;risches sperrgebiet. immer noch 29 stunden versp&amp;auml;tung. noch mehr angst. wartet ein schiff? wartet ein schiff????????????? es muss. nachodka will keiner, vladivostok ist verboten. vodka ist alle. alles andere auch. das schiff muss. warten. wirklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
tut es. danke. nach fast zwei wochen eine dusche. licht. wasser. essen. warm. ein bett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die transsib ist nicht der orientexpress. zu sp&amp;auml;t kapiert.</description>
    <dc:creator>schnatterliese</dc:creator>
    <dc:subject>altes</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 schnatterliese</dc:rights>
    <dc:date>2004-12-13T19:40:17Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://redestadtlandfluss.twoday.net/stories/391238/">
    <title>uh&amp;auml;&amp;auml;&amp;auml;h!</title> 
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    <description>mir ist das ja prinzipiell zu doof mit diesen feiertagen, und mal ehrlich, der deutsche nationalfeiertag (ja, ich rede vom dritten oktober) war bislang nie wirklich sinnvoll nutzbar. als er endlich feiertag war, ist&amp;#8217;s erst einmal lange nase und irgendein beginnendes wochenende und der ex-nationalfeiertag (ja, jetzt rede ich von dem im juni, am siebzehnten &amp;#8211;  remembers anyone?) war pr&amp;auml;ventiv gestrichen worden, quasi wegen dem neuen, der da mal am wochenende lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich erwarte verdammt noch mal von feiertagen, dass sie sinnvoll liegen, freitags und montags also, und wenn nicht, dann will ich das so geregelt wissen wie in den usa, wenn da z.b. der vierte juli an einem samstag liegt, dann haben die freitag frei und wenn er an einem sonntag ist, dann haben die eben montag frei. fertig ende aus, keine diskussion. alles andere ist extrem variabel, solange es sich um frei- und montage handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nehmen wir doch mal dieses jahr oder wegen mir auch n&amp;auml;chstes jahr, da wird einem doch bitte kotz&amp;uuml;bel bei allen feiertagen, die liegen mit einer renitenten penetranz an wochenenden, dass es eine wahre frechheit ist. apokalyptiker w&amp;auml;hnen hier eine verschw&amp;ouml;rung und ich bin geneigt, hier ausdr&amp;uuml;cklich jawoll zu sagen. und dann hier in berlin, da hat man von den paar l&amp;auml;ppischen feiertagen, kirchlichen namentlich, extrem rein gar nichts. die gelten hier nicht, und die, die gelten, die interessieren hier keine sau oder liegen an wochenenden im moment.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so. und w&amp;auml;hrend ich noch innerlich vor mich hinw&amp;uuml;rge ob des umstandes, dass mir wieder mal ein feiertag, der &amp;uuml;brigens n&amp;auml;chstes jahr sehr gut liegt, entwendet werden soll, wegen der volkswirtschaft und so, kann ich meine erregung gleich wieder einstampfen, denn die sau ist au&amp;szlig;erordentlich fix durch das ganze land gejagt worden und hat es samt planung der streichung verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
macht es euch doch jetzt mal selber. k&amp;ouml;nnen themen bitte nicht themen sein und bleiben. und nicht saure sahne auf keinem eis?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;uuml;brigens, wenn mir ein tag wichtig ist, dann nehme ich mir notfalls frei, an meinem geburtstag, und bisweilen auch an dem meiner lieben, arbeite ich zum beispiel nie. ich lasse mich &amp;uuml;brigens auch nicht mehr f&amp;uuml;r dumm verkaufen, feiertage sind freie tage, gedenktage sind gedenktage, wenn ich abseits meines arbeitsplatzes gedenken will, dann tue ich das. auch unter zuhilfenahme eines urlaubtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nehmt also eure moral und euer geseiere hinsichtlich des feiertagsblabla und f&amp;uuml;hrt es euch rektal ein. ich lasse mich ungern sinnlos verarschen. it&apos;s the economy, stupid!</description>
    <dc:creator>schnatterliese</dc:creator>
    <dc:subject>altes</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 schnatterliese</dc:rights>
    <dc:date>2004-11-05T17:54:29Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://redestadtlandfluss.twoday.net/stories/350553/">
    <title>argh!</title> 
    <link>http://redestadtlandfluss.twoday.net/stories/350553/</link>
    <description>zettelwirtschaft, verdammte. ewig immer das gleiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
alles immer auf einem zettel und der ist dann weg, mal kurz, immer genau so lange, wie man ihn brauchen w&amp;uuml;rde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn ich geld f&amp;uuml;r das bl&amp;auml;ttern im telefonbuch wegen einer einzigen nummer bekommen w&amp;uuml;rde, w&amp;auml;r ich reich. jedesmal, allen schrott kann ich mir merken, nicht jedoch diese nummer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
s. hat mir heute morgen einen interessanten vortrag &amp;uuml;ber konzentration gehalten und anzeichen eines por&amp;ouml;s werdenden gehirn. war interessant. ich hab leider vergessen, wie das noch gleich war. es ging wohl um reiz&amp;uuml;berflutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ausserdem ist es mir, als ob fr&amp;uuml;hling ist, hummel-im-arsch-syndrom. &lt;a href=&quot;http://www.capitolmusic.de/xml/1/551531/4968692.html&quot;&gt;the king&lt;/a&gt;  und sein &apos;sweet home alabama&apos; sind schuld.</description>
    <dc:creator>schnatterliese</dc:creator>
    <dc:subject>altes</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 schnatterliese</dc:rights>
    <dc:date>2004-10-02T09:06:14Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://redestadtlandfluss.twoday.net/stories/325578/">
    <title>als ich in einem hamburger royal ts aufwachte</title> 
    <link>http://redestadtlandfluss.twoday.net/stories/325578/</link>
    <description>b. hatte r. auf einer mittelmeerinsel, deren name mir entfallen ist, kennengelernt. r. war eine ausnehmend lebenslustige person aus wien. wir schreiben das jahr 1995. es muss ein heisser sommer gewesen sein, glaube ich, was aber letztendlich nicht z&amp;auml;hlt, denn was z&amp;auml;hlt ist dieser tag und er war heiss und schw&amp;uuml;l.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
r. war in k&amp;ouml;ln und b. hatte gekocht, auch f&amp;uuml;r mich. genutzt hat es uns wenig, denn h&amp;auml;tte es, w&amp;uuml;rde ich jetzt nicht dar&amp;uuml;ber schreiben m&amp;uuml;ssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nachdem wir einige bars testweise angetrunken hatten und mit der qualit&amp;auml;t des weines unzufrieden blieben, beschlossen wir, den abend mit einem gl&amp;auml;schen gin-tonic in einer k&amp;ouml;lner innenstadt diskothek, deren namen nicht genannt werden darf, ausklingen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
r. und ich steuerten gradewegs auf den hinteren tresen zu und bedeuteten dem anwesenden barpersonal unser begehr. gin jetzt. weil es nun aber so erstaunlich warm und in dem tanzkeller noch bedeutend w&amp;auml;rmer war folgte auf gin jetzt, gin jetzt noch mal und darauf noch mehr gin. alles aus eleganten gl&amp;auml;sern, strohhalm inklusive.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich habe irgendwann zwischen gin und gin meinen namen und auch meine schuhgr&amp;ouml;&amp;szlig;e vergessen und dann geglaubt, dass b. und r. nach hause gegangen seien, was ein problem war, denn b., oder war es r.?, hatten all mein geld. das einzige was mir noch bewusst war, war, dass ich dringend meine jacke ben&amp;ouml;tigte und die war im besitz der gardrobiere und der garderobenschnipsel war mit meinem geld bei b. oder r. nicht das es einen unterschied gemacht h&amp;auml;tte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in diesen situationen habe ich mir vor jahren angew&amp;ouml;hnt IMMER ein tampon mit einem roten punkt auf der plastikfolie gemalt in meiner jakentasche mitzuf&amp;uuml;hren, so bekommt man, das ist verbrieft, immer sein zeug aus der garderobe. nach einem ger&amp;uuml;ttelt ma&amp;szlig; zeit hatte ich auch die anwesende dame in jener nacht &amp;uuml;berzeugt, dass ich dringend in alle jackeninnentaschen w&amp;uuml;rde f&amp;uuml;hlen m&amp;uuml;ssen. ich hatte sie, die jacke, gerade gefunden, als ich von hinten meinen namen h&amp;ouml;rte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die welt ist ein wundervoller platz, b. und r. waren noch da, ebenso wie mein geld, meine freiheit, meine klamottenschnippsel und mein schl&amp;uuml;ssel. ich konnte beweisen, dass die jacke die meine war, meine zeche zahlen und ein taxi auch. eins nach hause.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus einem mir unbekannten grund stand mir der sinn nach einem hamburger royal ts und ich bedeutete dem taxifaher er m&amp;ouml;ge die drei meter an meiner wohnung vorbei fahren und mich beim burger-dealer abliefern. wo ich dann oben besagtes nahrungsmittel verlangte und bekam und recht aufger&amp;auml;umt gen zuhause wankte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der burger und ich gingen ins bett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als im n&amp;auml;chsten tag aufwachte, war mir der burger ein gro&amp;szlig;es r&amp;auml;tsel, er war kalt und meine nase hatte eine pappdeckelkerbe. ich hatte das ungute gef&amp;uuml;hl, den burger geklaut zu haben, entweder einem passanten oder dem hersteller, genau sagen konnte ich es aber nicht, denken noch weniger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und weil kalte burger nicht schmecken, habe ich den sinnlosen versuch unternommen, ihn in der microwelle zu erhitzen, was ein unsch&amp;ouml;nes szenario ergab. um das ich mich ein paar tage sp&amp;auml;ter k&amp;uuml;mmerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich lehne seitdem strohhalme in drinks ab und kann nur nochmals betonen, der tampon trick ist ein guter!</description>
    <dc:creator>schnatterliese</dc:creator>
    <dc:subject>altes</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 schnatterliese</dc:rights>
    <dc:date>2004-09-08T16:34:32Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://redestadtlandfluss.twoday.net/stories/280185/">
    <title>manchmal</title> 
    <link>http://redestadtlandfluss.twoday.net/stories/280185/</link>
    <description>mag man weglaufen aus seinem leben, vor seiner vergangenheit, vor seinen entscheidungen, vor allem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und wenn man dann endg&amp;uuml;ltig beschlossen hat, allen mehr oder weniger relevanten personen mitzuteilen, sie k&amp;ouml;nnen einen ruhig hinten rum heben, dann kommt der freundliche nervt&amp;ouml;ter von ganz weit hinten und sagt: das kannst du doch nicht machen, vielleicht wird es ja besser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wird es aber nicht. das ist der haken an der sache. von alleine wird nichts anders, weder besser noch schlechter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sagt der k&amp;ouml;lner: ins f&amp;uuml;ttchen gekniffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
arschlochlaufderdinge.....</description>
    <dc:creator>schnatterliese</dc:creator>
    <dc:subject>altes</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 schnatterliese</dc:rights>
    <dc:date>2004-07-20T16:51:54Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://redestadtlandfluss.twoday.net/stories/199473/">
    <title>selbst-referenziell ist auch ein ansatz</title> 
    <link>http://redestadtlandfluss.twoday.net/stories/199473/</link>
    <description>&lt;i&gt;oberlehrermodus ein&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich bin ein simpel strukturiertes wesen. wenn man mir sachen einfach und in kurzen geschlossenen s&amp;auml;tzen erkl&amp;auml;rt, dann versteh ich das meistens relativ schnell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so war das damals mit: das gleiche und das selbe. einer der schlaumeier-jungs in meiner klasse hat es mir wie folgt erkl&amp;auml;rt: sachen k&amp;ouml;nnen sich gleichen aber nicht selben. und zack, hat die schnatterliese das verstanden, f&amp;uuml;r immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
meine mutter war dereinst so freundlich, mich auf folgenden umstand hinzuweisen: wenn du das gef&amp;uuml;hl hast, jemand kapiert nicht, was du sagen willst, dann mach es doch dir und deiner umwelt einfach, und fang zur abwechslung mal bei dir an. und dann hat die frau mama noch gesagt und mich dabei herzlich angegrinst: schnatterlieschen, es muss ja nicht gleich jeder wissen, auf welch hohem ross du sitzt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
konkret heisst das, &amp;uuml;bernimm doch einfach selber die verantwortung. frag, ob du dich vielleicht missverst&amp;auml;ndlich ausgedr&amp;uuml;ckt hast und sag&apos;s dann noch mal, aber mit anderen worten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das gegenteil davon ist, dem gegen&amp;uuml;ber zu unterstellen, er sei &apos;der depp&apos; und verstehe nicht was du meinst, nur um dann gesagtes erneut in gleichem wortlaut zu wiederholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ein absolutes no-no in diesem zusammenhang ist es, so das muttertier weiter, sich umzudrehen, mit den schultern zu zucken und dem gegen&amp;uuml;ber zu sagen (oder anderweitig zu vermitteln) er sei es nicht wert, gespr&amp;auml;chs- oder diskussionspartner zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
solch ein verhalten f&amp;auml;llt bei den schnatterliesens nicht in die kategorie: der kl&amp;uuml;gere gibt nach, sondern wird unter schlechte kinderstube gef&amp;uuml;hrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;oberlehrermodus aus&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
was ich meine? &lt;a href=&quot;http://sehpferd.twoday.net/stories/198559/&quot;&gt;na sowas, zum beispiel&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>schnatterliese</dc:creator>
    <dc:subject>altes</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 schnatterliese</dc:rights>
    <dc:date>2004-04-20T12:54:46Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://redestadtlandfluss.twoday.net/stories/173297/">
    <title>summer of &apos;96</title> 
    <link>http://redestadtlandfluss.twoday.net/stories/173297/</link>
    <description>r. war pathologe. r. hatte ich das erste mal in meinem leben bei u. getroffen und mich sofort und ohne verzug in ihn reinverknallt. r. hatte aus einem mir nicht ganz fair erscheinenden grund aber leider eine freundin. also wurde an r. ein haken gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ein paar wochen sp&amp;auml;ter, erneut bei u. in der wohnung kam es zu einer weiteren begegnung mit r. r. hatte freundlicherweise keine freundin mehr, der haken wurde wegradiert und flugs ein schlachtplan entworfen. r. to be conquered in 7 steps.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nachdem ich phase drei eingel&amp;auml;utet hatte &amp;#8211; ein abend mit r. allein!! &amp;#8211; sind wir gemeinsam zu der auffassung gekommen, step 4 bis 7 seinen zeitverschwendung und wo ich schon bequemer weise in seiner wohnung war, erging der beschlu&amp;szlig;, daran f&amp;uuml;r den abend nichts zu &amp;auml;ndern. es war ein donnerstag im juli 1996 als r. und ich ein paar wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
r. ist das, was ich f&amp;uuml;r mich als einen von zwei stereotypen abziehbildern in sachen mann bezeichnen w&amp;uuml;rde. wenn mir einer wir r. &amp;uuml;ber den weg l&amp;auml;uft, dann bin ich interessiert. r. war einen kopf gr&amp;ouml;&amp;szlig;er als ich, keine haare auf dem kopf und einen feinen knackarsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der freitag, der diesem donnerstag folgte, ist der lustigste tag in meinem leben gewesen. kein fettnapf wurde ausgelassen, was schief ging, ging schief und endete mit einem transport ins n&amp;auml;chste krankenhaus und der eingipsung meines rechten fu&amp;szlig;es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nur weil man grade komplett verknallt ist, heisst das noch lange nicht, dass man nicht arbeiten gehen m&amp;uuml;sste und so stieg ich froh gelaunt morgens aus dem bett und ging duschen. beim verlassen der dusche musste ich feststellen, dass es in der ganzen wohnung nicht einen einzigen kamm, oder eine b&amp;uuml;rste oder etwas entfernt &amp;auml;hnliches gab. ich fragte r. und er fing an zu lachen und strich sich entspannt &amp;uuml;ber seine glatze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich, nicht doof, beschlo&amp;szlig; meiner haare mangels alternativen mit einer gabel herrin zu werden. das ging, die haare waren lang und mussten nicht gef&amp;ouml;hnt und oder onduliert werden. noch!!!! alles im lack. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gegabelt, trocken und angezogen warf ich einen blick in den spiegel und stellte einen eklatanten farbmangel in meinem gesicht fest. farbe w&amp;auml;re gut gewesen, hatte ich doch nicht eine minute geschlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
unsere empfangsdame p. war meine rettung und so befand ich mich p&amp;uuml;nklich um 9:00 an meinem schreibtisch, mehr oder weniger ordentlich zurechtgeschustert und p.-like bunt im gesicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
damals musste ich noch in aus&amp;uuml;bung meines jobs briefe vom band tippen und bin w&amp;auml;hrend des freitags mehrfach eingeschlafen, ob der sonoren stimme meines direkten vorgesetzten, der mich dann gegen 16:00 mit den worten: frau schnatterliese, das h&amp;auml;lt ja kein mensch aus, gehen sie weg, gehen sie schlafen, aber bitte gehen sie, wenn ich sie ansehe, werde ich ja selber m&amp;uuml;de! aus dem b&amp;uuml;ro entfernte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich war schlagartig wach und rief r. an. r. sprach, er wolle nur noch kurz ein paar &apos;schnitte&apos; untersuchen, k&amp;ouml;nne aber in ca. einer stunde bei mir sein, was nun wiederum mich ein wenig unter zeitdruck setzte und zur folge hatte, dass ich einen early-nachmittags-sprint in richtung s-bahn einlegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
schlechte idee, denn ich war sockenfrei in clogs unterwegs und aus denen rutsche ich ungl&amp;uuml;cklicher weise raus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es gab einen mittellauten knack und innerhalb weniger minuten hatte sich mein rechter fu&amp;szlig; vervielfacht. wahrscheinlich habe ich mich f&amp;uuml;rchterlich erschrocken und aufgeregt, auf jeden fall bin ich hyperventilierender weise auf dem rudolfplatz in mich zusammengesunken und kurz sp&amp;auml;ter mit gro&amp;szlig;em tat&amp;uuml;- und trara abtransportiert worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
im krankenhaus er&amp;ouml;ffnete man mir freudestrahlend, ich sei die n&amp;auml;chsten ca. 8 wochen arbeitsunf&amp;auml;hig und h&amp;auml;tte mir drei der f&amp;uuml;nf mittelfu&amp;szlig;knochen des rechten fu&amp;szlig;es gebrochen. ob man operieren m&amp;uuml;sse, wisse man nicht, das hinge davon ab, ob die bruchstellen sauber blieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
blieben sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1996 hatte kaum einer den ich kannte ein handy und somit stand r. vor meiner haust&amp;uuml;r und s&amp;auml;uerte zunehmens ein. aber hej, ich hatte einen der geilsten sommer meines lebens. danke r.</description>
    <dc:creator>schnatterliese</dc:creator>
    <dc:subject>altes</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 schnatterliese</dc:rights>
    <dc:date>2004-03-24T14:27:06Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://redestadtlandfluss.twoday.net/stories/151434/">
    <title>i really wanna know!</title> 
    <link>http://redestadtlandfluss.twoday.net/stories/151434/</link>
    <description>ich habe im vergangenen sommer in einem anderen internet forum einen menschen kennengelernt worden. ich sage das ganz bewusst, denn eigentlich bin ich nicht wirkich auf der pirsch nach intensiven neuen freundschaften. zum einen arbeite (te) ich viel und gerne und zum anderen habe ich ohnehin mehr als mir gut tut zu tun, meine bereits bestehenden freundschaften zu pflegen und zu hegen (milkandkoneym. kann da ein lied von singen....)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist ja auch eigentlich egal, denn das lustige an der ganzen geschichte war, einen menschen &amp;uuml;ber sogenannte social networks im internet kennen zu lernen und nach kurzer zeit festzustellen, dass man faktisch neben einander wohnt. nachdem ich mich gut und gerne 3 monate aus den diversen versuchen der kontaktaufnahme rausgenommen habe ware es dann im september &amp;#8218;so weit&amp;#8217;. ich bin zu einem dieser: &apos;was solls lass uns einen trinken gehen&apos; hin und patsch hatte ich sie an der backe. nicht unfreiwillig, aber erst auch nicht wirklich willig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nun bin ich einer dieser menschen, die ab einem gewissen grad an permanenter n&amp;auml;he anfangen hibbelig und unruhig zu werden; und so war es auch nicht verwunderlich, dass ich nach 3 monaten nahezu t&amp;auml;glicher kontaktaufnahme, -nachgabe und -durchf&amp;uuml;hrung versucht habe, mir teile meines alten, eigenen lebens zur&amp;uuml;ck zu erk&amp;auml;mpfen. das kam nun aber gar nicht gut an. ergo: es gab verletze gef&amp;uuml;hle und streit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
heute, noch zwei monate sp&amp;auml;ter, habe ich das gef&amp;uuml;hl einen gottverdammten stalker an der backe zu haben. ich habe keine ahnung, wie gro&amp;szlig; das repertoire an schwachsinn ist, dass gr&amp;uuml;nde daf&amp;uuml;r liefert, warum ein mensch permanent anruft, nachrichten schreibt und betroffenheit bei dritten zur weitergabe an mich platziert, aber ich hoffe wir haben es bald durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auf der anderen seite habe ich bei mir schon &amp;ouml;fter die erfahrung gemacht, dass sich menschen offensichtlich an oder durch mich katalysieren und da das leben ja bekanntlich keine einbahnstrasse ist, muss es ja auch mit mir zu tun haben, nur es bleibt die frage, wie finde ich das nun raus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &lt;a href=&quot;http://missunderstood.twoday.net/stories/114890/&quot;&gt;miss&lt;/a&gt; hat an anderer stelle in anderem zusammenhang mal eine &amp;auml;hnliche frage gestellt. eine gute frage!</description>
    <dc:creator>schnatterliese</dc:creator>
    <dc:subject>altes</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 schnatterliese</dc:rights>
    <dc:date>2004-02-26T18:51:56Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://redestadtlandfluss.twoday.net/stories/148656/">
    <title>aaaaarrrrrgggggghhhhhh!</title> 
    <link>http://redestadtlandfluss.twoday.net/stories/148656/</link>
    <description>soeben stelle ich fest, zum wiederholten mal, also eigentlich will ich sagen, ich stelle immer wieder fest, mein gehirn funktioniert komisch. und wenn ich ihm beibringen k&amp;ouml;nnte, sich vern&amp;uuml;nftige speicherkriterien anzueignen, h&amp;auml;tte ich es leichter und besser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mein gehirn operiert gem&amp;auml;&amp;szlig; des modus operandi: dummes zeug, randbemerkungen und d&amp;auml;mlichkeiten in jedem fall merken! namen merken! merken was das zeug h&amp;auml;lt, ausser, man muss es sich wirklich merken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
heute morgen wurde im b&amp;uuml;ro dar&amp;uuml;ber gefachsimpelt, wie denn nun diese d&amp;auml;mlichen lieder noch gleich gingen, die man fr&amp;uuml;her auf den feinen single-platten hatte. und da ging es auch schon los mit meinem gehirn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
raus kam: uh ah, uh ah ah, walla walla ding dong, uh ah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gefolgt von: ralf bendixens babysitter-boogie. ich bin der babysitter von der ganzen stadt und wei&amp;szlig;, da&amp;szlig; eins der babies schon ein hobby hat...... jaja&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich weiss nicht, ob das jemannd nachvollziehen kann, aber zum einen habe ich jetzt diese malaise mit den beiden liedchen, will sagen, nun krieg ich sie ein paar stunden nicht mehr aus meinem arbeitsspeicher (und wer will bitte uh ah, uh ah ah, walla walla ding dong, uh ah-summender weise erwischt werden?) und zum anderen halten mich die kollegen mal wieder f&amp;uuml;r verst&amp;ouml;rt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich kann mich auch unsinniger weise noch immer daran erinnern, wen ich vor zwei jahren in einer bestimmten sache angerufen habe und wenn es schlimm l&amp;auml;uft, weiss ich auch noch die telefonnummer, vergesse aber in einem fort die pin-nummer meiner ec-karte oder meine sonstigen passw&amp;ouml;rter. die beste pin-nummer die ich nach totalem ged&amp;auml;chtnisausfall in sachen ec-karte mal bekommen habe war: 1110. die konnte ich mir merken. dann bin ich umgezogen auch mit meinem konto und bekam eine neue pin-nummer samt neuer ec-karte. das war das ende der stressfreien zeit am geldautomaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
uh ah, uh ah ah, walla walla ding dong, uh ah. ich br&amp;auml;uchte in dieser sache ernsthaft hilfe.</description>
    <dc:creator>schnatterliese</dc:creator>
    <dc:subject>altes</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 schnatterliese</dc:rights>
    <dc:date>2004-02-23T10:46:26Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://redestadtlandfluss.twoday.net/stories/145232/">
    <title>old times-good times</title> 
    <link>http://redestadtlandfluss.twoday.net/stories/145232/</link>
    <description>im grossen und ganzen war und bin ich recht gl&amp;uuml;cklich und zufrieden ob des umstandes &amp;uuml;ber 30 zu sein. ich kann nicht in sich schl&amp;uuml;ssig erkl&amp;auml;ren, warum das so ist. aber dass es so ist, ist so. gestern abend, am telefon, unter zuhilfenahme einer nicht unerheblichen menge rotwein, habe ich versucht, diesen umstand mit einem meiner &amp;auml;ltesten freunde, dem u., zu er&amp;ouml;rtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in der summe kann man sagen, wir sind beide zufrieden, einen peinlichen teil unserer gemeinsamen studienzeit ohne nennenswerten langzeitsch&amp;auml;den hinter uns gebracht zu haben, w&amp;uuml;nschen uns aber beide hie und da zur&amp;uuml;ck. besonders zur&amp;uuml;ck w&amp;uuml;nschen wir uns die zeit, die wir gemeinsam an theken verbracht haben, in der regel im fortgschrittenen alkoholisierten stadium. und nahezu immer war tequila im spiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
u. hat mich dann auch unfairerweise an den 17.8.1992 erinnert, der nicht nur der tag war, den ich samt kollegenschaft des unternehmens f&amp;uuml;r das ich studentische aushilfskraft war, am ruhrsee verbracht habe, sondern auch der tag war, der in den geburtstag von s. m&amp;uuml;ndete, den ich deswegen mit ihr in einer lokalit&amp;auml;t in k&amp;ouml;ln verbringen w&amp;uuml;rde, die einstmals marocco hiess, aber zu dem besagten zeitpunkt bereits ausschlie&amp;szlig;lich den damals so angesagten indie und sonst-was&amp;#8211;rock spielte UND in dem ich, nachdem besagte geburtstags-s. bereits sturztrunken gen heimat wankte auf u. traf. ich hatte mich den tag &amp;uuml;ber ausschliesslich von kaffee mit cognac ern&amp;auml;hrt, was den unglaublichen vorteil hat, dass man zwar angesoffen ist, aber nicht wirklich m&amp;uuml;de, im gegenteil. mit der nahrungsaufnahme habe ich es damals dahingehend gehalten, dass alles was ich essen kann auch problemlos getrunken werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
u. war der meinung, die nacht sei so perfekt, dass sie faktisch nach tequila-shots schrie und ich sah keinen grund dem zu widersprechen. auf dem weg die treppe runter an die untere theke fiel mir ein m&amp;auml;nnliches wesen auf. was uns zum eigentlichen thema zur&amp;uuml;ck bringt. nur zur erinnerung, es geht um das alter. erst mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mir kam eine stunde sp&amp;auml;ter in meinen angesoffenen sinn, dass es nun also dieser junge mann sein sollte und dass ich bittesch&amp;ouml;n SOFORT meiner damaligen lieblingsbesch&amp;auml;ftigung nachgehen wollte. sich in kneipen oder sonstige ecken verkeilen und knutschen. und trinken. ich habe u. kurz konsultiert und er war auch der meinung, einer freundlichen frage, ob der interessanter weise imm noch auf besagter treppe stehende junge mann nicht auch der meinung sei, knutschen an theken und/oder in ecken sei ein prima vorschlag, st&amp;uuml;nde weder theoretisch noch praktisch etwas im wege. der junge mann sah das nicht die bohne anders und ca. gegen 6 uhr morgens mit astronomisch viel promille um blut wurden er und ich recht freundlich aus der kuscheligen ecke der besagten lokalit&amp;auml;t gebeten. was nun tun? ich habe ihn, den jungen mann, erst mal freundlich nach seinem namen gefragt und er hat mir dann gleich freiwillig mitgestanden, er k&amp;auml;me aus wesseling. man soll ja sein momentanes gl&amp;uuml;ck nicht &amp;uuml;berstrapazieren, aber sp&amp;auml;testens als er meinte, er wohne noch bei mutti und vatti war mir klar, das er da bitte for the time being auch bleiben sollte. der herr und ich gingen also ordnungsgem&amp;auml;&amp;szlig; zum barbarossaplatz, er bestieg die linie 16 und ich liess mich gut gelaunt auf einer parkbank nieder um erst mal luft holen. und da begegnete mir auf wunderbare weise u. mit einem mcrib aus dem mcd. kommend. das sind wahre freunde. ich hatte brachialen hunger und die sonne schien u. meinte lachend, er w&amp;uuml;rde mir vorschlagen zuerst einen labello zu kaufen und dann in die s&amp;uuml;dstadt in den park ans wasser zu gehen und zu schlafsonnen. ich fand das eine hervorragende idee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu diesem zeitpunkt hatte ich wohl vergessen, dass ich im eifer des gefechts, dem mann aus wesseling meine telefonnummer mit einem geliehenen kugelschreiber in den nacken gezaubert hatte. das heisst, ich hatte es nicht vergessen sondern verdr&amp;auml;ngt, kurz nachdem ich u. davon mit mcrib-sauce in den mundwinkeln erz&amp;auml;hlt hatte und er meinte, ich sei nicht wirklich ganz dicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als ich am nachmittag nach hause kam, hatte ich auf dem anrufbeantworter eine nachricht vom schnuckel aus wesseling welche besagte, er habe mutti gefragt ob sie mal in seinem nacken schauen k&amp;ouml;nnte und ihm die telefonnummer verraten k&amp;ouml;nne, die dort st&amp;uuml;nde und das er erstaunt sei, das es wirklich meine sei bla bla bla...... herrjeh, war das eine entt&amp;auml;uschung, wie sie besser nicht h&amp;auml;tte sein k&amp;ouml;nnen. das h&amp;auml;schen aus der vorstadt, eine aufregende nacht und dann die normale fade nummer. puuh! wollen wir nicht mal einen kaffee trinken gehen, schallte es mir entgegen. und nein, ich habe mich nicht mehr gemeldet und ihn so positiv in meinem gehirn verankert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wieso schreibe ich das? nun ja, zum einen ist es bedauerlich, dass mein blutkreislauf soviel alkohol nicht mehr vertr&amp;auml;gt. beziehungsweise, die rekonvaleszenszeit ist diametral l&amp;auml;nger geworden. und zum anderen, weil es eine geile zeit war und ich teile davon heute vermisse. u. geht es fast ebenso. und deswegen haben wir uns verabredet, f&amp;uuml;r den 17.8.2004, gleiche uhrzeit gleicher ort gleiche getr&amp;auml;nke, wie wir das thema knutschen regeln muss allerdings noch besprochen werden. schade nur, dass ich jetzt schon weiss, dass ich den rest der woche wie ein hund leiden werde.</description>
    <dc:creator>schnatterliese</dc:creator>
    <dc:subject>altes</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 schnatterliese</dc:rights>
    <dc:date>2004-02-17T11:55:47Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://redestadtlandfluss.twoday.net/stories/138386/">
    <title>menschen</title> 
    <link>http://redestadtlandfluss.twoday.net/stories/138386/</link>
    <description>mit anagramm-nachnamen sind mir suspekt.&lt;br /&gt;
genauso suspekt wie die logik, die sie vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe den cia-chef: T E N E T</description>
    <dc:creator>schnatterliese</dc:creator>
    <dc:subject>altes</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 schnatterliese</dc:rights>
    <dc:date>2004-02-06T09:13:33Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://redestadtlandfluss.twoday.net/stories/137989/">
    <title>confusion, maybe..</title> 
    <link>http://redestadtlandfluss.twoday.net/stories/137989/</link>
    <description>wenn man menschen sagt, man findet die musik der waltons geil, glauben viele das&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;500&quot; height=&quot;465&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/redestadtlandfluss/images/waltons.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
was ich aber meine ist das&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;462&quot; height=&quot;308&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/redestadtlandfluss/images/waltonsband.gif&quot; alt=&quot;&quot; /&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
da kann man manchmal nur noch schlucken...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.wolve.freeserve.co.uk/waltons/history.htm&quot;&gt;kannst du gucken&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>schnatterliese</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 schnatterliese</dc:rights>
    <dc:date>2004-02-05T15:41:32Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://redestadtlandfluss.twoday.net/stories/136772/">
    <title>oh gott!</title> 
    <link>http://redestadtlandfluss.twoday.net/stories/136772/</link>
    <description>in den da&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;80&quot; height=&quot;114&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/redestadtlandfluss/images/adamant.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
war ich mal furchtbar reinverknallt. mein einziger emotionaler exkurs in die promiwelt, aber der hat gesessen.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das war dann auch mein allererster konzertbesuch, stadthalle deutz und mein erster bierrausch (3 k&amp;ouml;lsch und alles war in trockenen t&amp;uuml;chern) und daraus folgte im alkoholrausch eine schwarzfahrt in der kvb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich fand mich ja sooooooo cool.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das fiel mir grade ein, thanks to &lt;a href=&quot;http://runtimeerror.twoday.net/stories/136616/&quot;&gt;frau neuro&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>schnatterliese</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 schnatterliese</dc:rights>
    <dc:date>2004-02-04T11:44:08Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://redestadtlandfluss.twoday.net/stories/136182/">
    <title>es gibt dinge, die sich nicht &amp;auml;ndern</title> 
    <link>http://redestadtlandfluss.twoday.net/stories/136182/</link>
    <description>mir steht ein klassentreffen ins haus. in erster linie wird es wohl eine einladung zu demselben sein. 20 jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vor 10 jahren war es das 10-j&amp;auml;hrige. und sowohl erstaunlich wie erbrechenslangweilig. f&amp;uuml;r mich haben klassentreffen ein un&amp;uuml;berwindbare &amp;auml;hnlichkeit mit dem film &apos;und t&amp;auml;glich gr&amp;uuml;&amp;szlig;t das murmeltier&apos;. wobei sie nicht im mindesten dessen komik innehaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es &amp;auml;hnelt einem nie endenden kampf der titanen, erstaunlicher weise unter voraussetzungen, die ich mit &amp;uuml;bergabe der abiturzeugnisse f&amp;uuml;r beendet hielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die gruppenbildung ist gleich geblieben; was ich, wenn &amp;uuml;berhaupt, nur nachvollziehen kann, wenn ich mir im bewu&amp;szlig;tsein halte, dass kaum einer meiner mitsch&amp;uuml;ler den mief der vorstadt je hinter sich gelassen hat. leider, ich denke potential w&amp;auml;re da gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die beauties sind die beauties geblieben und stehen repr&amp;auml;senativ an einer vorstadt-theke und versuchen sich immer noch mit ihren diversen errungenschaften wechselseitig zu beeindrucken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die coolen scheissen immer noch in einem fort eisw&amp;uuml;rfel und versuchen weiterhin, sich ihre angenommene individualit&amp;auml;t ins gesicht zu ejakulieren. es war immer schon &amp;#8211; und ist es geblieben &amp;#8211; l&amp;auml;stig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der erdkundelehrer, seinerzeit vertrauenslehrer, heute schuldirektor, drapiert sich immer noch sein weniges haar kreisf&amp;ouml;rmig um das lichte haupt. die englisch-lehrerin, kurz nach unserer entlassung aus dem schuldienst ausgetreten, buhlt immer noch um aufnahme in die kreise der ehemaligen sch&amp;uuml;ler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die schlaumeier kommen erst gar nicht, ihnen war bereits die abiturparty zu bl&amp;ouml;de und jewedes revival in sachen schulzeit verst&amp;auml;ndlicherweise auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
meine freundin c. und ich sind zusammen auf dem feste erschienen und nach 30 minuten ensetzt von dannen gerannt. das war auch schon immer so. wir waren die &apos;das-tun-wir-uns-nicht-freiwillig-an-fraktion&apos;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es gibt dinge, die &amp;auml;ndern sich nie, c. schrieb mir in einem h&amp;ouml;chst am&amp;uuml;santen 2003/2004-abrechnungs-und-vorhaben-brief, ich solle erst gar nicht fragen, sie ginge keinesfalls zu einem klassentreffen, nicht f&amp;uuml;r geld und gute worte. sie nicht und sie schlug vor ich auch nicht und schloss mit den worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das tun wir uns dann wohl doch besser nicht an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nein, tun wir sicherlich nicht.</description>
    <dc:creator>schnatterliese</dc:creator>
    <dc:subject>altes</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 schnatterliese</dc:rights>
    <dc:date>2004-02-03T16:01:34Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://redestadtlandfluss.twoday.net/stories/133959/">
    <title>tri-top</title> 
    <link>http://redestadtlandfluss.twoday.net/stories/133959/</link>
    <description>der kaiser meines vertraues hat das komplette sortiment tri-top, alle farben, alle geschm&amp;auml;cker, das volle programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich jetzt auch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;350&quot; height=&quot;211&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/redestadtlandfluss/images/tritop.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>schnatterliese</dc:creator>
    <dc:subject>altes</dc:subject>
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